Damenbart färben – Vor und Nachteile

Vorteile Nachteile
Kostengünstig & Einfach Lichtverhältnisse vermindern den Effekt
Schnelle Anwendung Haare wachsen nach (Ansatzproblematik)
Schmerzfrei & keine Stoppeln Haare können abbrechen und Stoppeln bilden

Den Damenbart färben

Eine einfache und schmerzfreie Möglichkeit, um den Damenbart weniger auffällig zu machen, ist das Färben der Härchen. Im Idealfall werden die Härchen auf der Oberlippe so geblichen, dass sie nach der Prozedur dieselbe Farbe wie die Haut haben, doch auch ein generelles Aufhellen kann den Kontrast vermindern und den Damenbart folglich weniger sichtbar machen. Daher eignet sich die Methode nur, wenn die Härchen des Damenbarts dunkler sind, als die Farbe der Haut.

Der Vorgang kann zuhause durchgeführt werden, dabei ist es jedoch nicht immer einfach, den richtigen Farbton zu treffen.

Nachteilig ist, dass die Härchen noch immer stehen bleiben. Einige Frauen reagieren zudem empfindlich auf gewisse Inhaltsstoffe der Bleichcremes. Außerdem brechen die Härchen manchmal dabei ab, sodass dennoch die Gefahr von Stoppeln besteht.

Das Bleichen – Vor- und Nachteile

damenbart-faerbenBeim Bleichen wird dem Damenbart sozusagen Farbe entzogen. Ein Oxidationsmittel, meistens Wasserstoffperoxid, sorgt dafür, dass die Hautporen geöffnet und die Härchen eingeweicht werden, wodurch das Bleimittel ins Haar eindringen und ihm die Farbpigmente entziehen kann. Das Färben des Damenbarts ist wohl die einzige schmerzfreie Lösung um gegen ihn vorzugehen, dafür bleiben die Härchen jedoch auch stehen. Das Verfahren an sich ist sehr unkompliziert und einfach, es besteht aber eine Schwierigkeit darin, den optimalen Farbton zu treffen.

Wird der Vorgang selber und nicht von einer Kosmetikerin durchgeführt, kann es daher passieren, dass die Härchen im Nachhinein zu hell sind oder nicht stark genug geblichen wurden, wodurch der Damenbart eventuell sogar noch auffälliger ist als vorher.

Da die Härchen noch immer da sind, können sie zum Beispiel auch durch Foundations wieder sichtbarer werden. Zudem wachsen die Haare nach, sodass der Ansatz nach einer Weile dunkler ist als die Spitzen. Es kann außerdem zu Stoppeln kommen, da einige Härchen manchmal durch das aggressive Mittel abbrechen.

Bei manchen Frauen führen die chemischen Inhaltsstoffe aber auch zu Hautirritationen, Pickeln und bei zu langer Einwirkzeit sogar zu Verbrennungen. Daher sollte die Bleich-Creme zuerst an einer unauffälligen Stelle auf die Verträglichkeit hin getestet werden.
Vorteile:

  • Keine Schmerzen
  • Schnelle und einfache Anwendung
  • Preiswert
  • In der Regel stoppelfrei
  • Hält in etwa 4 Wochen lang an

Nachteile:

  • Die Härchen bleiben dennoch stehen
  • Es ist schwer, den richtigen Farbton zu treffen
  • Haare wachsen nach, wodurch es zu Ansatzproblemen kommen kann
  • Die Härchen können abbrechen und dadurch Stoppeln bilden
  • Es kann zu Hautirritationen, Pickeln oder Verbrennungen kommen

 

Den Damenbart färben. So geht’s!

Die Bleichmittel für den Damenbart bestehen in der Regel aus einer Dose Pulver, einem Fläschchen mit Creme, eine Plastikbecher und einer Kunststoffspachtel.

Die zwei letzteren sind wichtig, um das Bleichmittel an zu mischen und aufzutragen, ohne dass die Inhaltsstoffe noch mit etwas anderem reagieren (wie zum Beispiel, wenn sie in einer Metall-Schüssel angerührt werden).

  • Wenn das Pulver und die Creme zu einer homogenen Masse angerührt wurden, können sie aufgetragen werden.
  • Es sollte ein Zeitmesser genutzt werden, um die, auf der Verpackung angegebene Zeit, korrekt einhalten zu können.
  • Nun kann die Masse mithilfe des Kunststoffspachtels vom Mundwinkel in Richtung der Oberlippen-Mitte aufgetragen werden. Alle Härchen des Damenbarts sollten mit der Creme bedeckt sein.
  • Die Bleichcremes haben meist einen stechenden Geruch, was vor allem beim Auftragen unter der Nase etwas unangenehm sein kann.
  • Außerdem kann es sein, dass das Mittel aufgrund der recht aggressiven Oxidationsmittel leicht brennt. Ein leichtes Brennen ist normal, ist es jedoch stark und wirklich unangenehm, sollte die Creme sofort entfernt werden, um Nebenwirkungen zu vermeiden.
  • Meist muss die Creme etwa fünf Minuten einwirken.
  • Anschließend kann ein Teil mit der Spachtel entfernt werden, um das Ergebnis zu prüfen. Falls die Härchen noch zu dunkel sind, kann die abgenommene Creme erneut auf die Härchen gegeben werden.
  • Das Bleichmittel darf aber auf keinen Fall zu lange einwirken, da es anderenfalls zu Hautreizungen oder sogar zu Verbrennungen kommen kann.
  • Der Großteil der Creme sollte nun mit der Spachtel entfernt werden und der Rest kann mit kaltem Wasser abgewaschen werden.
  • Der Effekt hält so lange an, bis die Haare wieder nachwachsen, also in etwa zwei Wochen lang.