Damenbart epilieren – Vor und Nachteile

Vorteile Nachteile
Haare werden ausgerissen Oft sehr schmerzhafte Anwendung
Unkomplizietre Anwendung Hautreizungen und Rötungen möglich
Kann bis zu 4 Wochen halten Manche Cremes sind teuer

Den Damenbart epilieren

Eine sehr beliebte Methode, um lästige Härchen loszuwerden, ist das Epilieren. Doch funktioniert das auch im Gesicht? Oftmals sind die elektrischen Geräte viel zu groß, um den Damenbart damit zu entfernen. Es gibt allerdings kleine, speziell für das Gesicht geeignete Epilierer oder solche, mit austauschbaren Aufsätzen. Grundsätzlich ist es also möglich, den Damenbart zu epilieren, jede Frau muss jedoch für sich selbst entscheiden, ob sie die Schmerzen dafür in Kauf nehmen möchte.

Was ist ein Epilierer? Die Vor- und Nachteile des Epilierens

Ein Epilierer ist ein elektrisches Gerät zur langanhaltenden, mechanischen Haarentfernung. Vereinfacht gesagt, besteht er aus vielen kleinen Pinzetten, die jedes Härchen einzeln herauszupfen. Bei der unkomplizierten Anwendung muss das Gerät langsam über die zu enthaarende Stelle geführt werden, sodass alle Härchen erfasst werden. Der Vorgang kann daher mit recht starken Schmerzen verbunden sein.

Dafür werden die Haare mitsamt ihrer Wurzel herausgezogen, wodurch die Haut langanhaltend glatt bleibt. Das Ergebnis des Epilierens lässt sich mit dem des Waxens vergleichen, letzteres wird jedoch von den meisten Frauen als weniger schmerzlich empfunden, da beim Waxen viele Härchen innerhalb von kürzester Zeit herausgezogen werden.

 

Bei beiden Methoden müssen die Haare eine Länge von etwa 3 bis 5 Millimetern vorweisen, damit sie erfasst werden können, ein Epilierer greift aber in der Regel bereits bei einer kürzeren Länge als der Wachs. Es ist also eine Übergangszeit nötig, in der die Härchen wachsen müssen und daher sichtbar sind. Ein Epiliergerät ist im Vergleich zu einer Packung Warm- oder Kaltwachs recht teuer, dafür kann es in der Regel aber auch mehrere Jahre lang benutzt werden. Es kann jedoch zu eingewachsenen Haaren, Pickeln, Hautreizungen und / oder Rötungen kommen, die aber meistens recht schnell wieder verschwinden. Um möglichst viele Körperstellen mit dem Gerät enthaaren zu können, empfiehlt es sich, einen Epilierer mit austauschbaren Aufsätzen zu kaufen.

 

Modelle mit Kühl- und / oder Massagefunktion lindern den Schmerz und schützen die Haut vor Schwellungen, während die sogenannte Hair-Lift-Technologie dafür sorgt, dass die Härchen aufrecht stehen und effizienter herausgezogen werden können. Außerdem gibt es neben den Epilierern mit Stromkabel auch solche mit Akku. Diese können nicht nur unterwegs genutzt werden, in der Regel sind diese Modelle nämlich auch wasserdicht, weshalb sei sogar unter der Dusche genutzt werden können.
Vorteile:

  • Hält ca. 4 Wochen an
  • Unkomplizierte Anwendung
  • Gerät kann in der Regel ein Leben lang genutzt werden
  • Ein Epiliergerät hält in der Regel mehrere Jahre lang

Nachteile:

  • Oft sehr schmerzhafte Anwendung
  • Es kann zu eingewachsenen Haaren, Pickeln, Hautreizungen und / oder Rötungen kommen
  • Die Haare müssen eine gewisse Länge haben
  • Das Gerät muss regelmäßig gereinigt werden

 

Den Damenbart epilieren. So geht’s!

Vor der Durchführung sollte das Gesicht gut gewaschen, entfettet und abgetrocknet werden. Nach dem Trocknen kann auch Baby- oder Talkpuder auf die Oberlippe gegeben werden, da die Härchen dadurch leichter erfasst werden. Am besten ist es, vor der Durchführung warm zu duschen, da sich die Poren dadurch weiten, wodurch die Haare leichter herausgezupft werden können und der Vorgang weniger schmerzlich ist. Die Schmerzen lassen sich auch durch ein Straffen der Haut lindern. Sehr hilfreich ist es zum Beispiel, die Lippen übereinander zu legen und zusammenzupressen, sodass die Oberlippe gespannt wird und außerdem die empfindlichen Lippen vor dem Erfassen des Geräts geschützt werden. Für den Damenbart sollte am besten die niedrigste Geschwindigkeitsstufe genutzt werden.

Der Epilierer wird dann langsam über die Haut zwischen der Nase und dem Mund geführt. Abschießend ist es sinnvoll, die Oberlippe kurz zu kühlen, um Schwellungen und Rötungen zu vermeiden. Auch ein Eincremen ist sinnvoll, da die Haut dadurch beruhigt werden kann und ein Austrocknen verhindert wird.

Den Epilierer reinigen:

Da Epilierer über viele Jahre hinweg genutzt werden können, müssen sie auch regelmäßig gereinigt werden. Um grobe Verunreinigungen zu entfernen, reicht es aus, das Gerät mit dem meist mitgelieferten Bürstchen zu säubern. Wasserdichte Modelle hingegen können nicht nur leichter sondern auch effektiver unter einem Wasserstrahl gereinigt werden. Ab und an sollte das Gerät auch mit etwas Alkohol geputzt werden. Außerdem ist es sinnvoll, auf eine staubfreie Lagerung zu achten. Dafür eignen sich zum Beispiel spezielle Aufbewahrungssäckchen hervorragend.
Den Epilierer trocken reinigen
Selbst bei preiswerten Epilierern wird in der Regel eine kleine Bürste für die Reinigung mitgeliefert. Mit dieser sollte das Gerät idealerweise nach jedem Vorgang von Härchen und Hautzellen gesäubert werden. Der Epilierer sollte dabei ausgeschaltet sein und von Hand herumgedreht werden, um den Epilier-Kopf von allen Seiten ausbürsten zu können.
Den Epilierer mit Wasser reinigen
Einige Modelle können auch unter Wasser gereinigt werden. Dies ist natürlich bei wasserdichten Geräten, jedoch auch bei Modellen mit abnehmbaren Aufsätzen möglich. Bei Epilierern mit abnehmbaren Aufsätzen sind allerdings die Pinzettennicht immer rostfrei, weshalb sie direkt und gründlich abgetrocknet werden sollten. Wasserdichte Geräte hingegen sind sehr pflegeleicht, da bereits bei der Anwendung die meisten Härchen und Hautpartikel weggeschwemmt werden. Nach der Anwendung sollten sie nochmal ausgiebig unter fließendem Wasser ausgespült werden. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass der Epilierer gut trocknet, bevor er wieder verstaut wird, da die Feuchtigkeit unter anderem einen idealen Nährboden für Bakterien bietet. Er kann zum Beispiel bis zum nächsten Tag an einen trockenen Ort, auf ein saugfähiges Tuch gelegt werden, bis er wieder in seinem Aufbewahrungssäckchen verstaut wird.
Den Epilierer mit gründlich reinigen
Der Epilierer sollte in regelmäßigen Abständen etwas gründlicher gereinigt werden. Dabei wird einerseits der grobe Schmutz, der sich im Laufe der Zeit ansetzt, entfernt und andererseits die Pinzetten ausgiebig desinfiziert. Somit werden nicht nur Bakterien ferngehalten, auch die Funktionstüchtigkeit der Pinzetten wird dadurch länger erhalten. Für den Vorgang eignet sich am besten herkömmlicher Alkohol, der in jeder Apotheke gekauft werden kann. Falls kein Alkohol vorhanden ist, tut es aber auch ein haushaltsübliches Desinfektionsmittel. Um den Epilierer zu reinigen, werden zuallererst ein paar Tropfen Alkohol oder Desinfektionsmittel auf ein Stofftuch gegeben. Das Tuch sollte unbedingt fuselfrei sein, da sich ansonsten schwer zu entfernenden Stofffetzen am Epilierer absetzen. Dann kann der Kopf des Epilierers einfach per Hand gedreht und dabei mit dem Tuch abgewischt werden.