Damenbart – Hilfe und Tipps

Der Damenbart ist für etwa 10 bis 15 % aller Frauen ein lästiges Thema. Doch was kann man dagegen tun? Wir helfen Ihnen mit Tipps und einer neutralen Meinung zu den verschiedensten Methoden.

Vom Rasieren, über das Färben, zum Waxing und Epilieren bis hin zur permanenten Haarentfernung oder verschreibungspflichtigen Cremes gibt es zahlreiche sehr unterschiedliche Möglichkeiten, um die lästigen Härchen loszuwerden.

Dabei sind einige besonders langanhaltend, andere äußerst einfach anzuwenden, weitere sehr preiswert und wieder andere komplett schmerzfrei. Wir vergleichen die Methoden und berichten darüber, welche am effektivsten ist und welche sich bei den individuellen Prioritäten jeder Frau am besten eignet.

Den Damenbart entfernen:

  • Rasieren

Die Rasur des Damenbarts ist nicht zu empfehlen. Dabei werden die Haare nämlich nur oberhalb der Haut abgetrennt, wodurch sie sehr schnell wieder nachwachsen. Außerdem werden sie bei der Rasur an ihrer dicksten und kräftigsten Stelle abgeschnitten, sodass beim Nachwachsen borstige Stoppeln zum Vorschein kommen.

  • Färben

Das Färben des Damenbarts ist günstig, unkompliziert und muss nur etwa alle 2 Wochen wiederholt werden. Dafür bleiben die Härchen hierbei weiterhin sichtbar, sie werden lediglich „getarnt“ indem ihre Farbe an die der Haut angepasst wird.

  • Enthaarungscremes

Die Anwendung von Enthaarungscremes ist einfach und ihre Anschaffung in der Regel preiswert. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Enthaarungscremes. Herkömmliche Produkte trennen die Härchen von ihrer Wurzel, wodurch die Haare schnell wieder nachwachsen, während innovative Varianten Substanzen enthalten, die das Haarwachstum verlangsamen und verringern.

  • Waxen

Das Waxen des Damenbarts ist recht preiswert und zählt zu den langanhaltenden, dafür aber auch schmerzhafteren Methoden, um die lästigen Härchen loszuwerden. Da viele Haare auf einmal mitsamt ihrer Wurzel ruckartig herausgerissen werden, ist der Schmerz jedoch nur kurz und nicht ganz so stark wie etwa beim Epilieren und das Ergebnis hält mehrere Wochen lang an. Damit der Vorgang funktioniert, müssen die Haare allerdings eine gewisse Länge haben.

  • Epilieren

Auch das Epilieren ist eine langanhaltende und dafür schmerzhafte Methode, um den Damenbart loszuwerden. Ein Epiliergerät kostet zwar mehr als etwa eine Packung Wachs, dafür kann es auch immer wieder benutzt werden. Allerdings muss der Epilierer langsam über die zu enthaarende Stelle geführt werden, weshalb viele Frauen die Prozedur als besonders schmerzhaft empfinden. Außerdem müssen die Härchen eine gewisse Länge haben, um vom Epiliergerät vollständig erfasst werden zu können.

  • IPL-Geräte

IPL-Geräte besitzen eine schonende und einfach zu bedienende Technik, die es erlaubt, eine permanente Haarentfernung selber von Zuhause aus durchzuführen. Die Anschaffung des Geräts ist erst einmal mit höheren Kosten verbunden, dafür ist auch die Behandlung immer seltener nötig, bis die Haare Kundenberichten zufolge irgendwann ganz verschwinden. Die Prozedur ist einfach und schnell erledigt, allerdings funktioniert die Behandlung nicht bei allen Haut- und Haartypen.

 


Definition von Hirsutismus:

Als Hirsutismus wird eine verstärkte Körperbehaarung bei Frauen bezeichnet, die an für Männer typischen Stellenauftritt. Dieses für Männer typische Behaarungsmuster umfasst vor allem den Haarwuchs an Oberlippe, Wange,Oberarmen, Rücken und Bauch.

Alle Frauen haben an diesen Stellen mehr oder weniger auffällige Haare, bei den meisten handelt es sich allerdings um sogenannte Vellushaare, also sehr dünne und helle Flaumhaare. Beim Hirsutismus werden diese jedoch durch die Terminalhaare ersetzt, also kräftige, vollständig ausgebildete und pigmentierte Haare.

Ursachen und Diagnose:

Die Ursachen von Hirsutismus sind vielfältig und reichen von harmlosen genetischen Veranlagungen, über eine verstärkte Produktion von männlichen Sexualhormonen, bis hin zu androgen-produzierenden Tumoren der Eierstöcke oder der Nebenniere.

In der Regel ist die Ursache jedoch harmlos und der Hirsutismus idiopathisch, also ohne einen fassbaren Grund und folglich genetisch oder ethnisch bedingt.

Ob es sich tatsächlich um Hirsutismus handelt kann zum Beispiel anhand des Ferriman-Gallwey-Indexes gemessen werden. Diese Bewertung stellt allerdings keinen Maßstab für den Leidensdruck der Frauen dar.

Die Ursache sollte jedoch insbesondere bei einem plötzlichen Auftreten mit einem Arzt besprochen werden. Doch auch wenn die Ursache harmlos ist, kann der Leidensdruck sehr hoch sein, sodass eine Behandlung weiterhelfen kann.

Den Damenbart Behandeln

Da alle Frauen unterschiedliche Haut- und Haartypen haben, funktionieren die diversen Enthaarungsmethoden auch individuell besser oder schlechter. Daher kann es auch nicht Die Eine optimale Behandlungsmethode geben. Außerdem legt jede Frau auf einen anderen Faktor einen größeren Wert.

Bei einer sensiblen Haut können zum Beispiel einige Möglichkeiten umso schmerzhafter sein und / oder die Haut zu sehr reizen.

Andere Frauen können oder möchten nicht andauernd Zeit in die Enthaarung investieren und nehmen dafür auf stärkere Schmerzen in Kauf.

Natürlich spielt auch das verfügbare Budget eine Rolle, wobei stets bedacht werden sollte, dass einige Produkte nur preiswert erscheinen, die Kosten sich jedoch mit der Zeit anhäufen, da ein ständiges Nachkaufen nötig ist.

Letztendich kann jede Frau nur durch ein Ausprobieren herausbekommen, welche Methode sie bevorzugt.

Auf unserer Seite können Sie Informationen, neutrale Meinungen und die Vor- und Nachteile der diversen Enthaarungsmethoden nachlesen, um leichter die für Sie passende Behandlungsmöglichkeit zu finden.